Geschichte

Geschichte der Genossenschaft Gasi

1898 wurde das Kohlengaswerk der Stadt Zürich in Schlieren in Betrieb genommen. Nebst den markanten Infrastrukturanlagen wie Gasometer, Wasserturm, Retortenhaus etc. wurde damals auch die Arbeiter-Wohnsiedlung erstellt, um eine jederzeit schnell verfügbare Stammbelegschaft zu haben.

Mit der Einführung des Erdgases in der Schweiz wurde das Kohlengaswerk 1974 stillgelegt. Einzelne Gebäude wurden abgerissen oder an andere Firmen vermietet oder verkauft. 

In der Folge wurde von der Gasversorgung Zürich GVZ vorgeschlagen, die Arbeiter- Wohnsiedlung in eine Genossenschaft zu überführen. Diese Idee fand auch unter den Bewohnern der Siedlung Anklang und so fand am 24. Mai 1984 die Gründungs-Generalversammlung der Genossenschaft Gasi statt. Der Wasserturm,  auch Gasiturm genannt, wurde ins Logo der neuen Genossenschaft aufgenommen und soll die Verbundenheit mit der vergangenen Industrieepoche symbolisieren.

Mit der Gründung der Genossenschaft Gasi, konnte günstiger Wohnraum erhalten werden. Diesem Grundgedanken fühlen sich die Genossenschafter und der Vorstand auch heute noch verpflichtet. Ebenso ist es ihnen ein Anliegen, dem ursprünglichen, auf eine vergangene Industrieepoche hinweisenden Erscheinungsbild weiter Sorge zu tragen.

Unter der Führung des ersten Präsidenten, Karl Risch, wurde eine erste grosse Renovation an den Gebäuden unserer Genossenschaft durchgeführt. Die Genossenschaft ist stolz darauf, dass sie alle Renovations- und Unterhaltsarbeiten bis heute mit eigenen Mitteln finanzieren konnte.