Jahresbericht

34. Jahresbericht

Geehrte GenossenschafterInnen

Es gibt immer wieder ruhige Zeiten als auch hektische und unangenehme. Leider befinden wir uns im Moment in einer eher unangenehmen Lage. Da Umwälzungen und Bauerei unsere gesamte Siedlung in den Krallen hält. Von unangemeldeten Planierungen und Erschütterungen durch schwere Baumaschinen geweckt zu werden, ist für jedermann unangenehm. Wenn dann einem auch noch als Entschuldigung Honig ums Maul gestrichen wird macht die Bauerei auch nicht lieblicher.

Der Vorstand befindet sich sozusagen in einer Kampfphase. Der erste Rekurs gegen die Enteignung von Teilen unserer Vorgärten wurde durch das Baurekursamt des Kantons abgeschmissen. Also weiter Kämpfen und Einsprache bei Verwaltungsgericht des Kantons vornehmen. Dies wurde eben durch unsern Rechtsanwalt vollzogen. Wie beschlossen wird der Vorstand alle rechtlichen  Möglichkeiten nützen, um die Einflussnahme in unsere Siedlungsstrukturen möglichst gering zu halten. So müssen meine Vorstandskollegen neben den üblichen Vorstandssitzungen noch zusätzliche Zeit für unsere Anliegen einsetzen. Für diesen Einsatz möchte ich meinen ganz ehrlichen Dank aussprechen und hoffen, dass sie bis zu einem hoffentlich guten Schluss, für die Siedlung die Stange halten.

Dass wir unsere eigenen Bau- resp. Revisionsgerüste um Schlafzimmerfenster und Wohnzimmer, zur Erhaltung unserer Bausubstanz, ertragen müssen, macht die ganze Sache nicht angenehmer. Dennoch, wir bauen für die Erneuerung und nicht für die Zerstörung unseres Umfeldes.

Ein, für meine Begriffe tolles Erleben, zeigt sich in der Zunahme unserer Familien. Es ist sicher ein sehr gutes Zeichen, dass sehr viele junge Familien und Paare die in unserer Siedlung aufgewachsen sind, wieder zu uns Zurückfinden. Auch wenn wir Momentan bepackt mit Um- und Neubauten an Strassen und Brücken sind. So scheint es doch noch reizvoll zu sein in unserer „Gnossi“ zu leben.

Ich glaube es gehört bald zur Usanz, dass wir auch immer wieder einmal Mahnen müssen. Bitte, bitte keine Abfallsäcke auf die Fensterbretter. Blumen gehören dorthin. auch keine Säcke neben den Haustüren, auch wenn diese nun schön blau sind. Auf diese Farbtupfer sind wir nicht erpicht. Helft einander auch in der Hausordnung. Treppen und Vorgärten mindestens einmal in der Woche zu reinigen. Abfall in die Abfalltbehälter und nicht in die Grüncontainer.

Ich möchte ja nicht unbedingt jammern. Der Vorstand würde sich freuen, Euch anlässlich der Generalversammlung zu sehen.

Mai 2018

Präsident Pierre Clausen